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US-Razzien beschlagnahmen 2,1 Millionen illegale Vapes

Das Justizministerium (Department of Justice, DOJ) und die Food and Drug Administration (FDA) haben kürzlich eine groß angelegte gemeinsame Aktion zur Durchsetzung der Vorschriften angekündigt, die sich gegen den Verkauf von nicht zugelassenen E-Zigaretten mit Geschmack richtet. Diese landesweite Aktion führte zur Beschlagnahme von über 2,1 Millionen illegalen Vaping-Produkten bei fünf Vertreibern und sechs Einzelhändlern in sieben Bundesstaaten.

Den Gerichtsunterlagen zufolge behauptet die Regierung, dass diese Vertriebshändler und Einzelhändler zuvor Warnungen der FDA erhalten hatten. In diesen Warnhinweisen wurde ausdrücklich darauf hingewiesen, dass ihre E-Zigarettenprodukte vor dem Inverkehrbringen genehmigt werden müssen, um legal verkauft werden zu können. Trotz dieser Warnungen haben jüngste Inspektionen der FDA und verdeckte Ermittlungen von Agenten des Bureau of Alcohol, Tobacco, Firearms and Explosives (ATF) ergeben, dass die Unternehmen weiterhin diese nicht zugelassenen Vape-Produkte verkaufen oder vertreiben.

Diese koordinierte Razzia wurde vom U.S. Marshals Service, ATF-Agenten und anderen Strafverfolgungspartnern mit Unterstützung des Department of Health and Human Services (HHS) und der FDA durchgeführt.

Eine Angelegenheit der nationalen Sicherheit

Die stellvertretende Generalstaatsanwältin Pamela S. Karlan erklärte: “Diese gefährlichen, illegalen E-Zigaretten werden oft aus China geschmuggelt und in der Nähe von Schulen und Militärbasen verkauft, was der Jugend und den Angehörigen unserer Nation direkt schadet. Dies ist eine Frage der nationalen Sicherheit, und die Razzien dieses Monats sind nur der Anfang. Wir werden eng mit dem HHS zusammenarbeiten, um Strafanzeige gegen diejenigen zu erstatten, die an diesen illegalen Verkäufen beteiligt sind.”

Der Direktor des U.S. Marshals Service, Ronald L. Davis, sagte: “Durch diese gemeinsame Aktion hat der Marshals Service über 2,1 Millionen nicht zugelassene E-Zigarettenprodukte aus fünf Vertriebslagern und sechs Einzelhandelsgeschäften im ganzen Land beschlagnahmt und entfernt. Diese Aktion zeigt das Engagement der Strafverfolgungsbehörden, zusammenzuarbeiten, um unsere Jugend zu schützen und ein gesünderes Amerika aufzubauen.”

Zusätzlich zu den Produktbeschlagnahmungen hat das DOJ Zivilklagen eingereicht, um dauerhafte Unterlassungsklagen gegen die Vertreiber und Einzelhändler zu erwirken. In den Klagen wird behauptet, dass die Angeklagten weiterhin gepanschte und mit falschen Marken versehene E-Zigarettenprodukte verkauften, selbst nachdem sie von der FDA vor deren Illegalität gewarnt worden waren.

Von der Durchsetzungsmaßnahme betroffene Unternehmen

Die Regierung hat in ihren Zivilklagen und Unterlassungsklagen mehrere Unternehmen und Einzelpersonen genannt:

Eingereichte Zivilklagen:

  • Tampa Vapor und Eigentümer Michael Sinisi (Tampa, FL)
  • Progressive Retail Inc. (d/b/a Rainbow Food Mart) und Präsident Viren Choradia (Tampa, FL)
  • Bouslimi Holdings Inc. (d/b/a Marathon/Food Center) und Präsident Imed Bouslimi (Tampa, FL)
  • A Joint Effort Inc. (d/b/a Blvd Smoke Shop) und Geschäftsführer Husam Bakhour (Miami, FL)
  • Calle 8 Petroleum LLC (d/b/a UGAS/Circle K) und Eigentümer Rasheed Saeed (Miami, FL)
  • Smoke House Sunset Inc. und Eigentümer Ali Masoud (Los Angeles, CA)
  • D&A Vertrieb LLC (d/b/a Strictly E-Cig) und Eigentümer Robert Ali (Savannah, GA)
  • PSM101 LLC (d/b/a Center Point Distributors) und Eigentümer Niravkumar Vora (South Plainfield, NJ)
  • B&G Trading LLC (d/b/a Vaportech Wholesale) und die Miteigentümer Ataman Bilgin und Hasmet Gilgin (Phoenix, AZ)
  • Midwest Goods Inc. (d/b/a Midwest Distribution & Midwest Distribution Illinois) und Eigentümer/CEO Kamran Yasin (Bensenville, IL)
  • Traum-Distro LLC und Eigentümer Faisel Alhadhrami (Garner, NC)

Unterlassungsklagen eingereicht:

  • Gorilla Vapes LLC und die Miteigentümer Nick Jurczyk und Russell Jurczyk (New Jersey)

Nach US-amerikanischem Recht müssen die Hersteller neuer Tabakprodukte, einschließlich E-Zigaretten, ein Verfahren zur Prüfung vor der Markteinführung durchlaufen und von der FDA eine Zulassung erhalten, bevor ihre Produkte legal im zwischenstaatlichen Handel verkauft werden dürfen. In allen Beschlagnahmeverfahren erließen die Gerichte Haftbefehle zur Beschlagnahme von E-Zigaretten, die nicht über die erforderliche Marktzulassung verfügten.

Was dies für die Vaping-Industrie bedeutet

Diese groß angelegte Durchsetzungsmaßnahme stellt eine bedeutende Eskalation in den Bemühungen der Bundesregierung dar, den E-Zigarettenmarkt zu kontrollieren. Die Fokussierung auf aromatisierte Einwegzigaretten, die bei Jugendlichen beliebt sind, unterstreicht das Engagement der FDA und des DOJ, gegen das Dampfen von Minderjährigen vorzugehen.

Für die Verbraucher bedeutet dieses harte Durchgreifen, dass viele beliebte Produkte bald aus den Regalen verschwinden könnten, da die Aufsichtsbehörden ihre Kontrollen verschärfen. Für Einzelhändler und Distributoren ist die Botschaft klar: Der weitere Verkauf nicht zugelassener Produkte nach Erhalt offizieller Warnungen birgt schwerwiegende rechtliche und finanzielle Risiken, einschließlich Produktbeschlagnahmungen und dauerhafte Unterlassungsklagen. Diese Aktion unterstreicht, dass die Zeit der laxen Durchsetzung vorbei ist und die Einhaltung der FDA-Vorschriften jetzt eine entscheidende geschäftliche Notwendigkeit darstellt.

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